Heldinnen und Helden in Weiss

Der «Preis des stillen Helden» macht im Kantonsspital Laufen einen verdienten Zwischenhalt.

Hochverdient: Der Pokal für stille Helden macht als Erstes beim Personal des Kantonsspitals Laufen Halt.
Hochverdient: Der Pokal für stille Helden macht als Erstes beim Personal des Kantonsspitals Laufen Halt.

Es sind ausserordentliche Zeiten. Corona verbannt alleine in der Schweiz Hunderttausende Angestellte in die Untätigkeit und bestenfalls in das Homeoffice. Viele müssen jedoch an ihrem Arbeitsplatz die Stellung halten, allen voran das Pflegepersonal und Ärztinnen und Ärzte, die versuchen, das Schweizer Gesundheitssystem am Laufen zu halten.

Der «Preis des stillen Helden» soll im Rahmen des Laufner 725-Jahre-Stadt-Jubiläums vergeben werden. Wer ihn schliesslich bekommen wird, soll aber erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden. Stellvertretend für alle Menschen, die in diesen schwierigen Zeiten um das gesundheitliche Wohl aller bemüht sind, wurde der Preis vom Jubiläums-OK jedoch vorübergehend dem Personal des KSBL in Laufen übergeben.

Planänderung

«Eigentlich hätte der Pokal dieses Jahr als eine Art Maskottchen von Anlass zu Anlass wandern sollen. Während der festfreien Wochen wäre das Kunstwerk vielleicht in einem Schaufenster im Stedtli gestanden, in einer Schule oder einer Kirche«, schreibt das OK dazu. Aufgrund der aktuellen Lage solle dieser Pokal nun an einen Ort wandern, der ein Maskottchen gerade jetzt bitter nötig habe. Und das sei stellvertretend für alle anderen Spitäler das Kantonsspital Laufen. An diesem werden zwar keine Patienten mit Covid-19 behandelt, es muss zurzeit aber auch in Laufen deutlich mehr geleistet werden, da das Bruderholzspital vermehrt Patientinnen und Patienten aufnehmen muss, die an Covid-19 erkrankt sind.

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