Kirchgemeinde bewilligt Eigenmittel für Neugestaltung des Kirchenareals
Die reformierte Kirchgemeinde Laufen hat an einer ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung am 8. März die Eigenmittel für die ökologische Aufwertung des Kirchenareals gutgeheissen. Das Projekt kann damit in die Detailplanung gehen. Ein Baustart ist weiterhin für Herbst 2026 vorgesehen.
Laufen
Die reformierte Kirchgemeinde Laufen hat an der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 8. März die beantragten Eigenmittel von 100000 Franken für die ökologische Neugestaltung des Kirchenareals mit grossem Mehr bewilligt. Das Projekt kann damit in die nächste Phase übergehen.
In den kommenden Monaten folgt die Detailplanung. Dabei sollen auch Anregungen aus der Bevölkerung geprüft und soweit möglich berücksichtigt werden. Grössere Änderungen am Projekt seien derzeit jedoch nicht vorgesehen, heisst es von der Projektkoordinatorin Isabel Brogle auf Anfrage.
Bereits im Vorfeld der Versammlung vom 8. März war eine Anpassung vorgenommen worden: Aufgrund der Diskussionen an der Informationsveranstaltung Ende Januar wurde die ursprünglich geplante Änderung der Treppenführung zur Kirche aus dem Projekt gestrichen. Die Treppe bleibt damit in ihrer heutigen Form bestehen. Die Umgebung der Treppe soll hingegen wie geplant neu gestaltet werden.
Parallel zur Detailplanung arbeitet die Kirchgemeinde an der Finanzierung des Projekts. Vorgesehen ist, einen Antrag beim Bundesförderprogramm Adapt+ einzureichen. Das Programm unterstützt unter anderem Massnahmen zur Entsiegelung und Beschattung von Flächen. Eine Zusage ist jedoch nicht garantiert. Zudem prüft die Kirchgemeinde weitere Finanzierungsmöglichkeiten über Stiftungen, falls zusätzliche Mittel benötigt werden.
Klarheit über die finanzielle Situation wird frühestens Ende Juni erwartet, wenn eine Rückmeldung des Bundes vorliegt. Am vorgesehenen Zeitplan hält die Kirchgemeinde fest: Wenn die Finanzierung gesichert werden kann, soll mit der Umsetzung der Neugestaltung im Herbst 2026 begonnen werden.


