Kaiserwetter am 1.-Mai-Markt in Laufen

Der 1. Mai wartete in den vergangenen Jahren schon mit unterschiedlichsten Wetterkapriolen auf. Dieses Jahr konnte der grosse Markt in Laufen bei nahezu perfekten Bedingungen durchgeführt werden.

«Märten» war durchaus erwünscht: Der Flohmarkt beim Schulhaus Serafin war einmal mehr ein grosser Anziehungspunkt.

«Märten» war durchaus erwünscht: Der Flohmarkt beim Schulhaus Serafin war einmal mehr ein grosser Anziehungspunkt.

Volle Gassen: Nicht nur die Hauptstrasse, sondern auch Nebenstrassen wie die Amthausgasse oder hier die Viehmarktgasse waren proppenvoll.

Volle Gassen: Nicht nur die Hauptstrasse, sondern auch Nebenstrassen wie die Amthausgasse oder hier die Viehmarktgasse waren proppenvoll.

Was wäre ein Markt ohne Drehorgelspieler?: Ein junger Fan staunt über die Musik, die aus den «Kästen» strömt. Fotos: Melanie Brêchet

Was wäre ein Markt ohne Drehorgelspieler?: Ein junger Fan staunt über die Musik, die aus den «Kästen» strömt. Fotos: Melanie Brêchet

Laufen

Der 1.-Mai-Markt zieht Jahr für Jahr zahlreiche Besucherinnen und Besucher von nah und fern ins Stedtli Laufen. Dieses Jahr sorgten warme Temperaturen und ein wolkenloser Himmel für einen besonders grossen Andrang. Die Gassen waren voll und die Standbetreiberinnen und -betreiber hatten allesamt alle Hände voll zu tun. Glück hatte, wer in einem der vollen Strassencafés und Beizen der Vereine ein Plätzchen ergattern konnte.Rund 170 Standbetreiberinnen und -betreiber, darunter auch verschiedene Vereine oder Betriebe, sorgten für ein abwechslungsreiches Angebot. Teilweise nehmen die Anbieterinnen und Anbieter schon seit mehreren Jahrzehnten am Markt teil.

Auch der Flohmarkt beim Schulhaus Serafin lockte wie jedes Jahr viele Schnäppchenjägerinnen und -jäger nach Laufen. Nebst Antiquitäten, Büchern und Spielsachen fanden auch Kleidungsstücke oder Praktisches für den Haushalt neue Besitzerinnen und Besitzer. «Re-use» hiess das Motto — lieber weitergeben als wegwerfen.

In der Turnhalle der Primarschule Serafin wuselte es derweil gewaltig: Laufen machte sich das grosse Publikumsaufkommen gleich zunutze und startete mit einem grossen Kick-off-Event in das Gemeindeduell. Während des ganzen Monats Mai kämpfen verschiedene Gemeinden der Schweiz darum, wer die meisten Bewegungsminuten sammeln kann. Alle Interessierten waren dazu eingeladen, ein paar Tanzschritte zu erlernen oder Fussball zu spielen.

Gemäss Planung fand der 1.-Mai-Markt um 18 Uhr sein Ende. Da und dort wurde das herrliche Wetter jedoch zum Anlass genommen, den Abend in guter Gesellschaft über das offizielle Ende hinaus ausklingen zu lassen.

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