Dreimal vor den eigenen Fans
Vor Weihnachten verabschiedeten sich Laufens Spieler mit einem Heimerfolg gegen Rheinfelden. Jetzt stehen innert einer Woche gleich drei Heimauftritte an. Am Samstag zuerst gegen Brandis, mit dem man ebenfalls noch eine Rechnung offen hat.

Das Spiel gegen Rheinfelden blieb den Akteuren noch in guter Erinnerung. Dies nicht alleine wegen dem Erfolg. Den Spielern gefiel es, vor einer für einmal grossen und auch lautstark mitgehenden Kulisse spielen zu dürfen. Mit den in dieser Saison gezeigten Leistungen verdiente das Team bei jedem Heimspiel Zuschauerzahlen um die 200. Die Equipe hat unter ihrem österreichischen Trainer Georg Taferner Fortschritte gemacht. Man spürt, dass da ein Team auf dem Eis steht, wo alle dasselbe wollen. Die Mischung von wichtigen Routiniers und jungen Spielern passt.
Die beiden Spitzenteams HCM und Wettingen-Baden sind zwar noch einen Schritt weiter und scheinen auch stabiler, doch dass sich Taferner noch immer über die knappe Heimniederlage gegen HCM ärgert, zeigt doch, dass man sich mit dem bisher Erreichten nicht restlos zufrieden gibt.
Am Samstag (20.15 Uhr) empfängt Laufen den EHC Brandis. Da hat man noch etwas gut zu machen. Nur ungern erinnern sich Spieler und Staff an den 8. November. Die Laufentaler schienen die drei Zähler gegen das um die Playoffs kämpfende Brandis bereits im Sack zu haben. Anders war es nicht zu erklären, dass nach 281 Sekunden die Matchuhr bereits ein 3:0 für Brandis anzeigte. Bis Spielmitte konnte Laufen zwar ausgleichen, doch fand man nie richtig in die Partie. So passte es, dass Brandis in der 52. Minute den 4:3-Siegestreffer markierte. Es war, wie sich zeigte, ein Ausrutscher.
Brandis hat mittlerweilen Boden gut gemacht und hat gute Chancen, die Playoffs zu schaffen. Für das Taferner Team kann es aber am Samstag nur um die drei Punkte gehen. Man hat zwar, stand Montag, sechs Verlustpunkte Reserve auf den Nächstplatzierten, doch will man Rang 3 vorzeitig sichern. Die Playoff-Qualifikation hat man ja bereits in der Tasche. Am Dienstag, ebenfalls um 20.15 Uhr, kommt es zum Spitzenkampf gegen Wettingen-Baden. Allein schon deswegen muss am Samstag gewonnen werden. Man möchte die Aargauer noch unter Druck setzen. Mit zwei Erfolgen käme man Wettingen bis auf zwei Zähler heran. Noch lässt sich nicht absehen, auf wen Laufen in den Playoffs treffen könnte. Dauergegner Worb ist jedoch weiter voll dabei.


