«Eifach Fasnacht»
Die Nunninger feierten am vergangenen Wochenende den Abschluss ihrer Fasnacht mit einem bunten Umzug durch das Dorf.
Letzten Sonntag um Schlag 14 Uhr eröffnete ein lauter Knall den diesjährigen Fasnachtsumzug der Nunninger Fasnacht. Statt Dauerregen wie am Tag zuvor, gab es mehrheitlich Sonnenschein. Die bunten Kostüme der Wagencliquen glänzten in der Sonne, für die Kinder gab es viel Essbares serviert mit «Räppli Surprise» und die Guggemusiken sorgten für ordentlich schrägen oder schönen Krach. Die Strecke war dicht gesäumt von Besucherinnen und Besuchern, Kindern, Jungen, Älteren, Familien aus dem Dorf oder den umliegenden Gemeinden. Es herrschte eine friedlich-fröhliche Stimmung, niemand im Dorf schien unbekannt zu sein. «Bei unserer Fasnacht gibt es kein jährliches Sujet, wir haben einfach Fasnacht», erklärte Salome Stebler, die Präsidentin der Guggemusig «Ohre-grübler» aus Nunningen. Die «Ohregrübler» organisieren jedes Jahr das gesamte fasnächtliche Geschehen im Dorf. «Wir haben dieses Jahr neun Jubilare unter den Cliquen und Guggemusiken, die je nach dem das 20-, 30- oder 40-jährige Bestehen feiern. Die Oktave Sumpfer gibt es seit 40 Jahren und eröffnen den diesjährigen Fasnachtsumzug», so Stebler weiter. Die Nunninger halten es offen mit ihrer Fasnacht. Es gibt keine zeitliche Beschränkung für den Umzug. Der gehe so lang, wie er halt gehe, meinte Stebler. «Wir sind nicht so sehr an Regeln gebunden. Wir schafften es auch schon auf zwei Stunden Umzugsdauer», so Stebler. Die Umzugsstrecke führte entlang der Bretzwilerstrasse ungefähr ab Höhe Bächgass bis zum Dorfplatz und betrug geschätzte 500 Meter.
Die Nunningerfasnacht startet jeweils mit der Countdown-Party am Mittwoch vor dem offiziellen Fasnachtsbeginn, der Chessletä am Donnerstag in der Früh. Später am Donnerstag gab es das grosse Guggekonzert auf dem Dorfplatz und Festbetrieb. Der Umzug mit den Platzkonzerten am darauffolgenden Sonntag bildet jeweils den Abschluss des fasnächtlichen Treibens.











