Unverkrampft volkstümlich
Im Pfarreisaal war letzten Freitagabend schweizerische Volksmusik angesagt: Die Gruppe «Chlepfshit» sorgte bei den Zuhörern für strahlende Gesichter.

Woher denn ihr Interesse für die Volksmusik komme, wollte der Journalist von Rita Gabriel Schaub wissen. «Ich bin in einer durch und durch musikalischen Familie in der Innerschweiz aufgewachsen», antwortete die 32-Jährige. «Deshalb kam ich schon sehr früh mit heimatlichen Klängen in Berührung.» Ihre Leidenschaft für die Folklore lebt die junge Akkordeonistin in verschiedenen Musikformationen aus. Seit dem Jahr 2000 auch im Ensemble Chlepfshit, mit dem sie vergangenen Freitagabend in Breitenbach Halt machte.
Die Finger huschten in Windeseile über die Klaviaturen von zwei Akkordeons. Von hinten waren die fiebrigen Rhythmen eines Kontrabasses zu vernehmen. Ein Keyboard spielte dazu wiederholt einzelne Töne. Die so entstandene Melange hörte sich auf den ersten flüchtigen Blick nach ziemlich konventioneller Volksmusik an. Bei genauerem Zuhören erschlossen sich aber Eigenheiten, die die Formation Chlepfshit angenehm von vielen ihrer Genrekollegen unterscheiden.
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