Neue Kletterhalle soll 2029 in Betrieb gehen
An der eher ruhigen 44. GV des SAC Hohe Winde orientierten die Verantwortlichen über das weitere Vorgehen bei der Kletterhalle, die nach der Abstimmung über die Nau-brücke in Laufen an einem neuen Standort gebaut wird.

Die Sektion Hohe Winde des Schweizerischen Alpenclubs (SAC) wurde 1982 gegründet und besteht aus rund sechshundert Mitgliedern, die vorwiegend aus dem Laufental, dem Thierstein und dem Leimental kommen. Der Frauenanteil beträgt aktuell lediglich 34 Prozent und der Vorstand würde gerne eine höhere Quote sehen. Als einer der wenigen Alpenclubs in der Schweiz hat der Verein keine eigene Clubhütte, dafür seit 2007 eine sehr gut besuchte Kletterhalle in Laufen, über die auch eine eigene Rechnung geführt wird. Der zehnköpfige Vorstand deckt die Sparten Präsidium, Clubnachrichten, Finanzen, Mitgliederdienst, Sekretariat, Kletterhalle, Touren, Jugend, Senioren und Internet ab, die Chargen — auch bei den diversen Kommissionen — sind allesamt besetzt, beim Sekretariat besteht jedoch eine Vakanz, Tourenleiterinnen und -leiter sind gesucht. Im Tätigkeitsprogramm dominieren Wanderungen, Ski- und Alpintouren und Events.
Am letzten Freitag führte Oliver Knobel im Seniorenzentrum Rosengarten in Laufen im zweiten Amtsjahr vor über hundert Mitgliedern sicher durch die Generalversammlung. Den Abend umrahmte das volkstümliche Quartett «Echo vo dr Bergflue». Der SAC Hohe Winde setzt auf Tradition und Kontinuität. Sehr viel Gewicht wird auf das Persönliche gelegt. Man gedenkt der Verstorbenen, die abtretende Vorstands- und Kommissionsmitglieder werden ausführlich verdankt, gewürdigt und beschenkt. In der Pause sind die Mitglieder mit langer Vereinszugehörigkeit zu einem Apéro eingeladen.
Die Kassierin Nicole Schnell präsentierte sehr solide Zahlen für 2025, beide Abschlüsse (Verein und Kletterhalle) weisen beachtliche Gewinne und Eigenmittel auf.
Daniel Weber und Michael Konrad informierten über die neue Kletterhalle. Gemäss Zeitplan soll Ende 2027 die Baubewilligung vorliegen, Mitte 2028 mit dem Neubau gestartet und im Laufe des Jahres 2029 der Betrieb aufgenommen werden. Erst anschliessend soll laut den beiden Vorstandsmitgliedern das bisherige Gebäude abgebrochen werden, womit kein Unterbruch entstünde. Die neue Halle werde in etwa gleich dimensioniert sein, aber eine rechteckige Form erhalten. Die gemachten Erfahrungen der Kletterhallenkommission sollen einfliessen und zu Optimierungen führen. Bauherr ist der Kanton Baselland und der SAC Hohe Winde wird entlastet. Falls nötig könne noch immer eine Baukommission gebildet werden.


