Musizieren mit Sport und Spiel

Ein tolles Abschlusskonzert gestalteten in Breitenbach und Liesberg 40 Jugendliche im Alter von 11 bis 20 Jahren, die eine musikalische Ausbildungswoche in Sörenberg mit viel Unterhaltung verbracht hatten.

Alles im Griff: Musikalischer Leiter Martin Schaad mit seiner Truppe.   Fotos: Jürg Jeanloz

Alles im Griff: Musikalischer Leiter Martin Schaad mit seiner Truppe. Fotos: Jürg Jeanloz

Virtuoser Drummer: Oliver Hendry

Virtuoser Drummer: Oliver Hendry

Beeindruckend und berührend, wie die 40 jungen Musikerinnen und Musiker auf die Bühne marschierten und sogleich die olympische Hymne anstimmten. Das Jungmusikantenlager stand ganz im Zeichen des Sports, den sie zu ihrem Motto auserkoren hatten. Mit dem Marsch «Contest Day» bekräftigten sie und Leiter Martin Schaad das Vorhaben, den klingenden Olymp zu erklimmen. Mit Schmiss und Wucht kam das Stück daher und erfreute die Herzen der vielen Mamis und Papis, die staunten, welche Perfektion sich ihre Schützlinge in der vergangenen Woche zu eigen gemacht hatten. Beherzt und gefühlvoll führte die Dirigentin Jenny Tauder die jungen Menschen zu einem weiteren Höhepunkt, indem sie ein Medley mit Märschen aus bekannten Filmmelodien folgen liess.

Fussball mit verbundenen Augen oder zusammengebundenen Beinen und Tschau-Sepp hätten sie gespielt, erzählte der 12-jährige Yannick von seinen Erlebnissen in Sörenberg.

Für die Sieger in den ausgefallenen Wettkämpfen hatten Pajumu-Bildli gewinkt, die in ein Album eingeklebt wurden. Mit grosser Liebe und Sorgfalt hatte Philipp Meier die fünf farbigen Alben vorbereitet und damit eine immense Vorarbeit geleistet. Er war es auch, der das passende Stück «Fühle den Augenblick» dirigierte.

Nachdem Joël Bieli das Publikum mit einem Euphonium-Solo beeindruckt hatte, begeisterte Oliver Hendry die Gäste mit seinem Schlagzeug-Einsatz. Wie ein grosser Drummer begleitete er das Stück «Stick Figures» und wiederholte sein Solo auf den nicht enden wollenden Applaus.

«Es lebe der Sport», verkündete das Ensemble und spielte sich ins Fieber des Heulers von Reinhard Fähndrich. «Atemlos durch die Stadt», hiess die Zugabe, nachdem dieselbe unmissverständlich gefordert wurde. Alle waren richtig happy und so stimmten die Jugendlichen den gleichnamigen Titel mit grosser Begeisterung an. Wie gewohnt wurde am Schluss das «Lagermami» Manuela Schaad mit einer La-Ola-Welle für ihren 17. Einsatz würdig geehrt. Manuela und ihr Mann Martin waren einmal mehr für die organisatorische und musikalische Leitung des Lagers zuständig.

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