Miss Schöneuter am Dorffest

Meltingen lud am Wochenende zum Dorffest ein. Mit dabei war auch die Viehzuchtgenossenschaft Gilgenberg, welche ihr 50-Jahr- Jubiläum feierte.

Warten auf die Auswertung: Die herausgeputzten Kühe an der Viehschau in Meltingen.   Fotos: Gaby Walther
Warten auf die Auswertung: Die herausgeputzten Kühe an der Viehschau in Meltingen. Fotos: Gaby Walther

Eine Schweiz wie zu Gotthelfs Zeiten präsentierte sich am Samstag in Meltingen. Zu den Alphornklängen und dem Jodeln der Jodlerklubs wurden die schönsten Kühe der Region vorgeführt und schliesslich eine Miss Schöneuter und Miss Gilgenberg gekürt. Im Beizli neben der Viehschau gab es Raclette und über dieser ländlichen Idylle strahlte die Sonne ungetrübt. Die Viehgenossenschaft Gilgenberg, 1962 von Bauern der Gemeinden Fehren, Meltingen, Zullwil und Nunnigen gegründet, feierte ihr 50-jähriges Bestehen. Von den ehemals 17 Viehzüchtern sind heute noch fünf aktiv. Die Aufgabe der Landwirtschaft oder die Umstellung auf Mutterkuhhaltung hatte die Mitgliederzahl schrumpfen lassen.

War es vor sechs Jahren der Bezirksmusiktag, welcher mit dem Dorffest Meltingen gekoppelt wurde, war es diesmal das Jubiläum der Genossenschaft, das mitgefeiert wurde. Das Interesse der Zuschauer an der Viehschau war gross, daneben wurden an den drei Tagen natürlich noch viel mehr geboten.
Dreizehn liebevoll dekorierte Beizli verwöhnten die zahlreichen Gäste und verschiedene Bands sorgten am Abend für musikalische Stimmung. Festgottesdienst, Umzug mit historischen Landmaschinen und ein Kinderkonzert waren weitere Attraktionen in Meltingen.

Gemeindepräsident und OK-Mitglied Werner Hänggi lobte das Engagement der Vereine und staunte über die vielen tollen Beizli. «Der Zusammenhalt im Dorf ist gross und quasi alle haben sich am Fest beteiligt», fügte er an. Zum grossen Teil konnte auf die Erfahrungen vom letzten Dorffest zurückgegriffen werden und einige Requisiten kamen wieder zum Einsatz. Als Erfolg erwies sich auch die Tombola. Bereits am Samstag war ein Grossteil der 25 000 Lose verkauft. Kein Wunder – lockten doch Preise im Gesamtwert von 30 000 Franken. «Dank den vielen Sponsoren wird auch für die Vereinskassen noch genug Geld übrig bleiben», so Hänggi.

Die Gewinnzahlen der Tombola sind in dieser Wochenblatt-Ausgabe zu finden.

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