Lützler Musiker erhält Förderpreis

Das Kuratorium für Kulturförderung des Kantons Solothurn vergibt im Auftrag des Regierungsrates zum vierten Mal Förderpreise. Elf Kunstschaffende dürfen am 20. Mai in Solothurn die Auszeichnungen entgegen-nehmen. Darunter Jonathan Stich aus Kleinlützel.

Musikalisches Multitalent: Jonathan Stich anlässlich eines Konzertes im Alts Schlachthuus in Laufen.  Foto: Martin Staub
Musikalisches Multitalent: Jonathan Stich anlässlich eines Konzertes im Alts Schlachthuus in Laufen. Foto: Martin Staub

Ende November 2014 wurde zum vierten Mal das Bewerbungsverfahren für die Förderpreise, welche vom Kantonalen Kuratorium für Kulturförderung im Auftrage des Regierungsrates vergeben werden, ausgeschrieben. Insgesamt 35 Bewerbungen auf einen Förderpreis in einer von sechs Disziplinen (Bildende Kunst und Architektur, Musik, Literatur, Foto und Film, Theater und Tanz sowie Kulturver-mittlung/Kulturaustausch) sind daraufhin eingegangen.

Der Leitende Ausschuss des Kuratoriums für Kulturförderung vergab auf Antrag der sechs Fachkommissionen elf Förderpreise 2015. Beurteilt wurden laut Medienmitteilung der Staatskanzlei Kanton Solothurn, die Qualität der gemachten künstlerischen Aussagen, Kontinuität des bisherigen Schaffens und Entwicklungsmöglichkeiten der Künstlerin bzw. des Künstlers sowie Innovation und Professionalität des Schaffens.

Der in Kleinlützel aufgewachsene Jonathan Stich (Jahrgang 1987), erfüllte offenbar sämtliche Kriterien und gewinnt zusammen mit Alain Ackermann, Mümliswil, und Jan Börner, Zuchwil, einen Förderpreis für Musik. Jonathan Stich verdiente seine ersten Sporen als Violinist an der Musikschule Laufental-Thierstein ab, bevor er sein Musikstudium in Luzern antrat. Zur Zeit lebt der Musiker, der ebenso virtuos Klavier spielt, in Zürich, wo er Musik unterrichtet und mit Einsätzen in professionellen Orchestern und mit eigenen Musikprojekten alle Hände voll zu tun hat.

An der Übergabefeier in der Kulturfabrik Kofmehl in Solothurn am 20. Mai (18.30 Uhr) darf Jonathan Stich zusammen mit elf weiteren Kulturschaffenden diese hohe Auszeichnung entgegennehmen. Die Übergabefeier ist öffentlich.

 

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