Gewinnausschüttung für Aussteller
«Griechischer Abend», lautete das Motto der Generalversammlung des Gewerbeverein Gilgenberg. «Ausschweifungen gestrichen», sagte Präsident Simon Haener.

Präsident Simon Haener und die zahlreich erschienen Gewerbetreibenden machten sich einen schönen Abend und sparten sich den Ärger und «bissige Kommentare» über die Finanzkrise und falsche Versprechungen der Politiker. Bei den Gilgenbergern läuft es aber auch rund. Der Verein hat mit seinem Polster von mehreren tausend Franken keine Finanzsorgen.
Im Jahr 2011 schloss die Jahresrechnung besser ab als gedacht und für dieses Jahr ist ebenfalls eine ausgeglichene Rechnung budgetiert. Die Erhöhung des Jahresbeitrages um zehn Franken war nicht umstritten, sie wird notwendig, um beim kantonalen Gewerbeverband die «Kriegskasse» zu füllen für die Anliegen der Gewerbetreibenden und um Kampagnen der Gewerkschaften zu bekämpfen.
Das Vereinsleben vom Gilgenberger Gewerbe ist intakt, Wanderungen, Neujahrsapéro und die vielfältigen Ausflüge werden unterstützt durch Präsenz und Engagement. Einzig bei den Absprachen mit dem Gewerbeverein Lüsseltal soll die Kommunikation noch verbessert werden. Ausserdem soll in Zukunft die Einladung für gemeinsame Ausflüge auch an Mitglieder der anderen Gewerbevereine des Schwarzbubenlands und Laufentals gehen, lautete ein Vorschlag aus der Versammlung. Überhaupt soll die Zusammenarbeit der Gewerbevereine verbessert werden, ist das erklärte Ziel.
Im Gilgenberg ist die Welt noch in Ordnung: Vakanzen im Vorstand werden nicht zum grossen Problem. Bereits nach wenigen Telefonaten hatte Simon Haener für den frei werdende Posten des Vizepräsidenten (Thomas Harder) einen Nachfolger gefunden: In der Person von Ermando Imondi. Der Leiter des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums wurde von der Generalversammlung mit Applaus in den Vorstand gewählt, und man freut sich in seiner Person die Brücke zu den kantonalen Institutionen zu stärken. Imondi bringt langjährige Erfahrung mit in der Vorstandsarbeit von Vereinen und wer ihn kennt, weiss, dass dem Berner das Schwarzbubenland ans Herz gewachsen ist und dass er sich mit Herzblut einsetzt.
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