Fördergelder für Tourismus
Für insgesamt vier Projekte leistet der Kanton Solothurn von 2012 bis 2015 Schützenhilfe. Bei einem davon dürfte auch das Schwarzbubenland stark profitieren.

Für einmal war am Mittwoch vergangener Woche der Thierstein zum Nabel einer wichtigen regierungsrätlichen Pressekonferenz gekürt worden. Das Kloster Beinwil, als «ländliches Zentrum des nördlichen Kantonsteils», wie sich Regierungsrätin Esther Gassler ausdrückte, eigne sich ausgezeichnet, die vier ersten Projekte, welche der Kanton und der Bund in den nächsten vier Jahren nicht nur finanziell, sondern auch ideell unterstützen will, hier zu präsentieren. Dies vor allem, weil nebst drei Projekten mit rein wirtschaftlichem Schwerpunkt eines mit touristischem Anspruch auf der Traktandenliste stand: «Auf den Spuren der Pilger und Weltentdecker».
Präsentiert wurde das Projekt, bei welchem die schönsten Wanderrouten, die attraktivsten Sehenswürdigkeiten und die besten Übernachtungsmöglichkeiten im Raum Basel-Solothurn-Balsthal herauskristallisiert und promotet werden sollen, von Hans Weber, der sich mit der Umsetzung des Naturparks Thal einen Namen gemacht hat. Klar, dass hier das dazwischenliegende Schwarzbubenland, welches dank Schwarzbubenland Tourismus bereits einige Perlen erschlossen hat, eine zen-trale Rolle spielt. Dass hier für einmal wirklich regionenübergreifend geplant wird, ist begrüssenswert. So werden Routen lanciert, welche die Agglomeration Basel, das Laufental, die Gebiete Wasserfallen, Schwarzbubenland und Naturpark Thal verknüpfen. Bereits nächstes Jahr soll laut Hans Weber das erste «Paket» fertiggestellt, präsentiert und über verschiedene mediale Kanäle bekannt gemacht werden.
Die neue Regionalpolitik entdeckt
Auslöser für diese Förderkampagne ist die «Neue Regionalpolitik» (NRP) mit welcher Bund und Kantone ihre Regionen dabei unterstützen, sich wandelnden Rahmenbedingungen anzupassen. An einer ersten Staffel habe sich der Kanton Solothurn bewusst noch nicht beteiligt, erklärte Esther Gassler, was der Regierung einige Kritik entgegengeweht habe, wie sie sich ausdrückte. Nun, bei der zweiten Staffel, will man aktiv mitwirken. Konkret handelt es sich für den Kanton um 1,4 Mio. Franken à fonds perdu und um 1,5 Mio. Franken für nötige Darlehen der unterstützten Projekte. Den gleichen Teil steuert bei NRP der Bund bei.
...
Lesen Sie mehr im aktuellen Wochenblatt Nr. 21


