Falscher Alarm
Feuerwehr und Polizei trafen vor den Besuchern am neuen Breitenbacher Fasnachtsfeuer ein.

Nein, liebe Wahlner Wochenblattleser, es brannte nicht in Brislach. Was am Sonntagabend die Laufner Feuerwehr und die Polizei im Karacho losfahren liess, war das Breitenbacher Fasnachtsfeuer. Und es gab auch keine schändlichen Vandalen, die das Feuer verfrüht anzündeten. Die Jahrgänger selber hatten vorzeitig zum Flammenwerfer gegriffen und den Holzstoss angezündet. Sie wollten die Fasnachtsprozession, die im Dorf gestartet war, würdig mit einem ordentlichen Feuer empfangen.
Sieben Jugendliche des Jahrgangs 1993 hatten schon Mitte Januar mit den Vorbereitungen für das Fasnachtsfeuer begonnen, erklärte der Jahrgänger Joel Fringeli. Das Fasnachtskomitee hatte sie bei der Groborganisation unterstützt. Ansonsten waren sie froh, dass sie mit Matthias Wyss einen Bauernsohn samt Traktor in ihren Reihen hatten.
In Breitenbach hatte es fast zehn Jahre kein Fasnachtsfeuer mehr gegeben. Die Jahrgänger konnten deshalb nicht auf Erfahrungswerte zurückgreifen. Immerhin entsprachen die 90 Besucher in etwa den Erwartungen, erklärte Fringeli.


