Die Schweiz ist unzureichend gewappnet
Divisionär Kurt Nydegger fesselte die Solothurner Sektionschefs mit seinem Vortrag über das Projekt «Cyber Defense», den Schutz vor Internet-Risiken.

Hacker lancieren ihre Attacken täglich, auch in der Schweiz. Ein solches Fazit zog vor rund 90 Solothurner Sektionschefs kein Geringerer als Divisionär Kurt Nydegger an deren Jahrestagung in Beinwil. Nach der Virenattacke auf das EDA, nach diversen politischen Vorstössen, nach «Stuxnet», dem Wurm, der das iranische Atomprogramm störte, und weiteren Bedrohungen erteilte der Bundesrat 2010 dem VBS den Auftrag, mit dem Projekt «Cyber Defense» den Staat, die Wirtschaft und die Bevölkerung vor den Internet-Risiken zu schützen. «Das ist ein sexy Thema mit Schattenseiten», meinte Nydegger, der als Leiter des Projekts fungiert.
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Regierungsrätin steht auf Sektionschefs
In ihrem Referat hob Regierungsrätin Esther Gassler die Vorzüge des Milizsystems als effizientestes und bürgernahes System hervor. «Auch wenn wir die einzigen in der Schweiz mit Sektionschefs sind, bleibt es bei uns so», sagte Gassler unter stark aufbrandendem Beifall der Versammlung. Und am Schluss meinte sie: «Ich konnte Sie hoffentlich überzeugen, dass Regierungsrätin Gassler überzeugt vom Milizsystem ist.» Auch Kreiskommandant Diego Ochsner baut auf die insgesamt 95 Sektionschefs im Kanton. Diese sollen nämlich nach seinem Tour d’Horizon in diesem Jahr auf das Programm PISA, das Personalinformationssystem der Armee, eingeschult werden.
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