Das AZB als Pfeiler für Gesellschaft und Kultur

Das Alterszentrum Bodenacker (AZB) feierte seine ersten 20 Jahre. Mit den Menschen, die ihm zu solchem Ansehen verholfen haben.

Sie haben das Geschenk: Patrick Gassmann (l.) und Urs Spielmann treten aus «ihrer» Skulptur ins Rampenlicht   Foto: Roland Bürki
Sie haben das Geschenk: Patrick Gassmann (l.) und Urs Spielmann treten aus «ihrer» Skulptur ins Rampenlicht Foto: Roland Bürki

Bei Christoph Hänggi, dem Präsidenten des Zweckverbandes AZB, herrschte sichtlich Geburtstagsfreude. Freude über seine rund 80 Gäste aus dem Umfeld des Alterszentrums. Freude aber auch über das riesige, noch verhüllte Geburtstagsgeschenk, das da vor dem Eingang stand. «Zwei Mann», nämlich die AZB-Protagonisten der ersten Stunde, Patrick Gassmann und Urs Spielmann, mussten auf Geheiss von Hänggi ran und auspacken. Da half auch nichts, dass einer den andern fragte: «Weisst du, wie das geht?» Das Staunen im Halbkreis der Gäste war hör- und sichtbar, als die letzte Hülle von der dreidimensionalen Metallskulptur fiel. Geschaffen hatte sie ganz im Geheimen der Laufner Künstler Andreas Malzach. «Die versetzten Figuren sprechen für sich», wies dieser auf die vielfältigen Begegnungsmöglichkeiten an diesem für die Kunst fruchtbaren Ort hin. «Die beiden Namen auf der Tafel stehen vorerst für die beiden -mann, nämlich Spiel- und Gassmann, die sich in über 20 Jahren für das AZB und dessen Aufwertung zum Kulturforum stark und verdient gemacht haben», erklärte Hänggi. Es habe aber durchaus noch Platz für weitere Namen.

Die acht Seiten des «alt Amme»
Ganz besonders sympathisch dann der heutige Heimleiter Hannes Spirig, der das Wochenende mit dem Tag der offenen Tür und der Vernissage als die «drei scheenschte Dääg» des AZB bezeichnete und mit Anna Anklin und Ida Hänggi gleich auch zwei Bewohnerinnen unter den vielen Promi-Gästen willkommen hiess. Dass er seinen Vorgänger Urs Spielmann und den langjährigen AZB-Präsidenten und «Amme» Patrick Gassmann für die Ehrung der Mitarbeiterinnen und des Mitarbeiters mit 20 Dienstjahren einspannte, sorgte für Minuten der Erheiterung, aber auch der Rührung. Die beiden verteilten zur Freude der Damen edle Rosen und Küsschen ganz «à la manière romande». Gassmann blieb es denn auch vorbehalten, vor dem süssen «Nougat de Montélimar» die Festansprache zu halten. Acht Seiten lang, wie er vorwarnte. In launigen Worten skizzierte er das AZB als heute Angesehen, als Zugänglich und als Behaglich. Es sei in 20 Jahren «zum nicht mehr wegzudenkenden Pfeiler im gesellschaftlichen und kulturellen Leben» der Region geworden. Natürlich hatte Gassmann auch die von ihm erwarteten gereimten Wünsche parat. Et voilà: «Hüt duet’s AZB jubiliere, mir düe nem härzlich gratuliere und wünsche däm zwänzg Johr alte Stück alles Guete und vil Glück!»

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