Eintauchen ins Sägemehl

Bereits zum 26. Mal fand am letzten Sonntag das Steinegg-Schwinget statt. Die Organisatoren desDTL können auf einengelungenen Anlass zurückblicken.

Bereit für den Wettkampf: Die Kampfrichter verteilen die Punkte, während die Junioren auf ihren Einsatz warten.

Bereit für den Wettkampf: Die Kampfrichter verteilen die Punkte, während die Junioren auf ihren Einsatz warten.

Der Sieger: Christian Bucher, Finstersee ZG, darf jubeln. Foto: zvg

Der Sieger: Christian Bucher, Finstersee ZG, darf jubeln. Foto: zvg

Mit Schwung: Noch ist nicht entschieden, wer wem das Sägemehl vom Rücken klopfen wird. Fotos: Gaby Walther

Mit Schwung: Noch ist nicht entschieden, wer wem das Sägemehl vom Rücken klopfen wird. Fotos: Gaby Walther

Im Einsatz: Die jungen Helfer bringen mit dem Schubkarren das Getränk zu den Zuschauern.

Im Einsatz: Die jungen Helfer bringen mit dem Schubkarren das Getränk zu den Zuschauern.

Am letzten Sonntag führte der Schwingklub Dorneck-Thier-stein-Laufental (DTL) auf der schönen «Alp» beim Restaurant Steinegg seinen traditionellen Wettkampf durch. Teilnehmer aus den Kantonen Solothurn, Baselland, Baselstadt, Aargau und Zug traten gegeneinander an. «In diesem Jahr nahmen etwas weniger Kranzschwinger an unserem Anlass teil, da gleichzeitig der Schwägalp-Schwinget stattfand und die Nordwestschweiz dort Gast war», erzählte OK-Mitglied Karin Schaub. Trotzdem war sie aber sehr zufrieden mit dem Anlass in Himmelried. Die Wettkämpfe verliefen reibungslos und zügig. 67 Schwinger, Aktive und Junioren, traten gegeneinander an und wurden von rund 800 Zuschauern angefeuert und bejubelt. Nach den sechs Gängen stand der Sieger fest: Christian Bucher aus Finstersee erhielt bei den Aktiven als Gewinner das Rind. Zum ersten Mal am Steinegg konnte dank einem Sponsor dem Zweitplatzierten ebenfalls ein Lebendpreis überreicht werden: Janic Voggensperger aus Schönenbuch konnte als Preis ein Kälbchen in Empfang nehmen.

Der Schwingklub DTL bemüht sich um weiteren Nachwuchs, so konnten tags zuvor im Rahmen des Ferienpasses 13 Kinder den Sport des Schwingens kennen lernen. «Eine Zeit lang hatten wir viele Jugendliche und Kinder in unserem Verein. Im Moment fehlt es aber ein bisschen an Nachwuchs, doch wir hoffen, dass mit dem Eidgenössischen in zwei Wochen in Estavayer unser Sport wieder an Popularität gewinnen wird und junge Leute Lust bekommen, bei uns mitzumachen», meinte Schaub.