Laufen
03.04.2019

Mit Weitblick in die Zukunft

<em>Vorstand IG Laufen anlässlich der GV: </em>(v.l.) Abtretender Präsident Alexander Beck, abtretender Marketing-Chef Nafi Emri, Vizepräsident Roman Bucher, Repräsentant Verbände Christoph Kern, Sekretärin Nicole Kuster und Finanzchef Daniel Sieber.Foto: Jürg Jeanloz

Vorstand IG Laufen anlässlich der GV: (v.l.) Abtretender Präsident Alexander Beck, abtretender Marketing-Chef Nafi Emri, Vizepräsident Roman Bucher, Repräsentant Verbände Christoph Kern, Sekretärin Nicole Kuster und Finanzchef Daniel Sieber.Foto: Jürg Jeanloz

An der 47. GV der Interessengemeinschaft Laufen wurde beschlossen, Fusionsverhandlungen mit der IG Birs Center aufzunehmen, den beliebten Laufner Geschenkbon in eine Geschenkkarte umzuwandeln und einen Taxidienst für grössere Einkäufe im Stedtli einzuführen.

Jürg Jeanloz

Das Laufner Stedtli soll eine bequeme und rege benützte Einkaufsmeile sein. Die IG Laufen entwickelte stets neue Ideen, um noch attraktiver und lebendiger zu werden. Wie an der Generalversammlung zu erfahren war, haben sich der 1. Mai Markt, der Christchindlimarkt, der monatliche Wochenmarkt, der Laufner Geschenkbon und viele andere Aktivitäten gut bewährt, um Kundschaft ins Stedli zu locken. «Eine Fusion der IG Laufen mit der IG Birs Center wäre ein sinnvolles Vorhaben, um gemeinsam für Laufen zu werben», sagte Vizepräsident Roman Bucher. Falls beide Vereine grünes Licht geben, werden Verhandlungen aufgenommen und neue Statuten erstellt. Synergien könnten erzielt und gemeinsame Ressourcen genutzt werden, wobei die bisherigen Aktivitäten beider Institutionen erhalten blieben. Beide Vereine sind finanziell gut aufgestellt. «Der Graben zwischen den Läden im Stedtli und denjenigen im Birs Center könnte endlich zugeschüttet werden», warf Christian Hamann ein, «wir müssen uns öffnen». Die Versammlung erklärte sich mit Verhandlungen einverstanden.

«Der Laufner Geschenkbon ist eine Erfolgsgeschichte», meinte Nafi Emri. Um die Administration zu vereinfachen, schlug Emri vor, den Bon in eine aufladbare Karte zu überführen. Die Karte soll inskünftig im EC Terminal eingelesen werden, um eine elektronische Abrechnung zu ermöglichen. Die Geschäfte werden mit 2,3 Prozent und einer monatlichen Kommission von 7.50 Franken belastet. Bei einem Verlust der Karte können dank der Kartennummer der Inhaber und sein Guthaben verifiziert werden. Die Einführung des neuen Systems und die Herstellung der Karten kosten 23000 Franken. Die Finanzierung soll aus eigenen Mitteln und weiteren Geldgebern erfolgen. Die Versammlung stimmte dem Vorhaben einstimmig zu.

Ein vorteilhafter Taxi-Dienst (Regio-Taxi 079 222 46 88) steht der Kundschaft ab 1. Mai zur Verfügung. Entweder lässt man seine sperrigen Güter nach Hause transportieren oder man fährt gleich selbst mit. «So kosten die Einkäufe von Laufen nach Breitenbach, Blauen, Brislach, Büsserach oder Grindel pauschal 15 oder als Mitfahrt 25, Transporte innerhalb Laufens 5 respektive 10 Franken», erklärte Roman Bucher. Alle Transporte zu den umliegenden Dörfern haben feste Pauschalpreise.

Zum Schluss teilte Präsident Alexander Beck im gastgebenden Restaurant Lamm mit, dass er von seinem Amt zurücktrete, weil er sich beruflich verändere. Er habe die gute Zusammenarbeit mit den Gewerbetreibenden, der Stadt und der Bevölkerung sehr geschätzt und danke allen für ihren Einsatz.

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