Dorneckberg/Leimental
20.03.2019

Leimentalerinnen organisierten kantonale Delegiertenversammlung

<em>Einheimische: (v.l.) </em>Marie-Theres Widmer, aufgewachsen in Laufen, Ida Schaffter, Metzerlen, Rita Hänggi, Nunningen, Andreas Vögtli, Büren an der Delegiertenversammlung 2019 des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands.Foto: benildis bentolila

Einheimische: (v.l.) Marie-Theres Widmer, aufgewachsen in Laufen, Ida Schaffter, Metzerlen, Rita Hänggi, Nunningen, Andreas Vögtli, Büren an der Delegiertenversammlung 2019 des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands.Foto: benildis bentolila

Der Bäuerinnen- und Landfrauenverein Leimental richtete die Delegeiertenversammlung des Kantonalverbands aus – und legte sich dabei mächtig ins Zeug.

Benildis Bentolila

Es war Frühling in der Allmendhalle Metzerlen am letzten Donnerstag an der Delegiertenversammlung (DV) des Solothurnischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands: Während draussen ein Schneesturm tobte, blühten drinnen zuhauf Kirschzweige. Bunte Frühlingsboten schmückten Wände und Tische, auf denen Eierschalenhälften von Bernadette Fischs Straussenfarm in Bättwil als Vasen dienten. 120 Frauen, teils in schicken Trachten, und ein Mann, Andreas Vögtli, Präsident Solothurner Bauernverband, fühlten sich wohl an den vom Bäuerinnen- und Landfrauenverein Leimental organisierten Anlass. Er glich eher einem fröhlichen Familientreffen denn einer trockenen, von Statuten vorgeschriebenen Versammlung. Was die Vorstandsfrauen zusammen mit Helferinnen auf die Beine gestellt hatten, war absolut professionell. Präsidentin Ida Schaffter hob hervor, dass besonders Familie Gschwind aus Hofstetten am guten Gelingen beteiligt war: «Vater Fabian war zuständig für die Natur in der Halle; Mutter Nicole übernahm von Anfang an die Aufgabe der OK-Verantwortlichen und ihre beiden sympathischen Mädchen Sonja (14) und Laura (12) halfen gerne beim Service.» Anfangs seien ja ihre Frauen nicht wirklich begeistert gewesen, als sie an der GV 2017 vorschlug, die kantonale DV 2019 durchzuführen, erinnerte sich Ida Schaffter. «Aber der ganze Vorstand mit Dorfvertreterinnen und Ehemännern haben sich mächtig ins Zeug gelegt», fasste sie nach der Tagung glücklich zusammen. Torten und Kuchen fürs Dessertbuffet hatte die Schwestervereinigung aus dem Lüsseltal gebacken. Kantonalpräsidentin Rita Hänggi-Saner, Nunningen, freute sich, Regierungsrätin Wyss zu begrüssen.

«Näher bei Paris»

Sie dankte den Bäuerinnen und Landfrauen für ihren Einsatz auf dem Land und versicherte, der Regierungsrat stehe hinter ihnen, denn die Landwirtschaft sei wichtig für alle. Gemeindepräsident Silvio Haberthür, der die Frauen bei der Organisation der DV unterstützte, machte den Besucherinnen von ennet dem Berg klar, dass die Leimentaler näher bei Paris leben. «Und wenn wir sagen, wir gehen in die Stadt», schmunzelte er, «so gehen wir nicht nach Solothurn, sondern nach Basel.» Neu in den kantonalen Vorstand wurden aus unserer Gegend Ida Schaffter als Vertreterin Schwarzbubenland und Kantonsrätin Marie-Theres Widmer, Steinhof, als Kassierin gewählt. Sie weist aber darauf hin, dass ihre Wurzeln in Laufen sind, wo sie aufgewachsen ist.

Nach dem Mittagessen schoben vier Männer ihre Alphörner in den Saal. Unter der Leitung von Mario Meier, Burg im Leimental, intonierten Robert Dreier, Mariastein, sowie Kurt Gschwind und Peter Stöckli heimatliche Klänge, bei denen einem richtig wohl wurde.

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