Dorneckberg/Leimental
20.03.2019

Samaritersache ist Herzenssache und gute Sache zugleich

<em>Schnelle Hilfe in der Not: </em>Urs Schmutz (Präsident), präsentiert die neue «Alarmtasche».Foto: roland bürki

Schnelle Hilfe in der Not: Urs Schmutz (Präsident), präsentiert die neue «Alarmtasche».Foto: roland bürki

An der 92. Generalversammlung des Samaritervereins Breitenbach und Umgebung bestand Urs Schmutz seine Feuertaufe als neuer Präsident mit Bravour. Alle traktandierten Geschäfte gingen ohne eine Gegenstimme durch.

Roland Bürki

Der Sanitäts-Feldweibel Ernst Möckly legte im Jahr 1880 mit der Gründung des Militärsanitätsvereins Bern den Boden für die Schweizer Samaritervereine», blickte Urs Schmutz in seiner Begrüssung zu seiner ersten Generalversammlung als Präsident auf die Anfänge des Schweizerischen Samariterwesens zurück. Aus Möcklys Samariterkursen für die Zivilbevölkerung seien nämlich nach und nach örtliche Samaritervereine entstanden: «1888 schlossen sich in Aarau die ersten 14 Samaritervereine zum Schweizerischen Samariterbund (SSB) zusammen.» Am 4. Oktober 1929 sei es dann auch in Breitenbach mit der Gründung des Samaritervereins Breitenbach und Umgebung soweit gewesen. «Mittlerweile umfasst der Samariterverband des Kantons Solothurn 38 Samaritervereine», erklärte Schmutz, um daraus zu folgern: «Sie sehen, das Samariterwesen lebt.» Das nahmen die 27 anwesenden Damen und Herren mit Genugtuung zur Kenntnis, so unter anderen auch Ivanka Kovacic, Präsidentin des Samaritervereins Kleinlützel, Hans Baur, Gemeindepräsident Beinwil, sowie die beiden Gemeinderäte Dieter Borer, Büsserach, und Andreas Stich, Wahlen. Sie alle würdigten in ihren Botschaften die wertvolle Arbeit der Samariter zugunsten der Bevölkerung.

Keine Einwände gegen die Geschäfte

Die 21 stimmberechtigten Damen und Herren stimmten dem Protokoll der GV 2018, der von Andrea Jeger übersichtlich präsentierten Jahresrechnung 2018 mit einem Reinverlust von 2’734.87 Franken sowie dem budgetierten Reinverlust für 2019 von 2’710 Franken vorbehaltlos zu. Ebenso klar passierten der Jahresbeitrag 2019 von 20 Franken und das abwechslungsreiche Jahresprogramm 2019. Beifall brandete am Ende für den spontan formulierten Jahresbericht des Präsidenten auf, der lebendig über Übungen, Arztvortrag, Ferienpass oder die drei Blutspende-Aktionen mit überraschend vielen neuen und jungen Gesichtern berichtete. Überdies durfte sich Schmutz dann zum Dank etwas verschämt, aber passend zum Namen über ein herzhaftes «Schmützli» samt «Gschänggli» freuen. Samaritersache sei eben Herzenssache und gute Sache zugleich, meinte der Präsident in seinem Dank an alle. Dem Vorstand gehören weiterhin an Dr.med. Cezary Nowak (Vereinsarzt), Elisabeth Jeger (Technische Kommission) und Evelyne Rieder (Postendienst). Zudem bestellte die Versammlung auf Antrag von Maurus Hügli mit Dorli Saner eine Verantwortliche für die Betreuung der Mitglieder. So etwas wie die Höhepunkte des Abends bildeten die Präsentation einer neuen roten Sanitäts- oder Alarmtasche, ermöglicht durch zahlreiche Sponsoren, die Übergabe der Fleissauszeichnungen und die Aufnahme zweier junger Samariterinnen in den Verein. «Macht weiter so, Samariter!», lobte Ehrenmitglied Franz Bloch, während Evelyne Rieder sich mit dem Verein über den Nachwuchs freute: «Es ist megaschön, dass Junge nachkommen.»

Interessiert am Samariterwesen? Info: www.samariterbreitenbach.ch

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