Internet Wochenblatt Schwarzbubenland/Laufental
07.12.2018

Im «Stäglen» ist die Zufriedenheit der Mitarbeitenden spitze

<em>Freudige Überraschung: </em>Dr. Thomas Meyer (v.r.n.l.) übergibt das terzLabel an Heimleiter Daniel Neuenschwander, Simon Rambuschund Stefan Meier.Foto: Roland Bürki

Freudige Überraschung: Dr. Thomas Meyer (v.r.n.l.) übergibt das terzLabel an Heimleiter Daniel Neuenschwander, Simon Rambuschund Stefan Meier.Foto: Roland Bürki

Die terzStiftung zeichnete vor einer Woche das APH Stäglen mit einem Label für hohe Zufriedenheit der Mitarbeitenden aus. Mit 8,7 Punkten von maximal 10 möglichen Punkten holten sich die Nunninger den Spitzenplatz unter den 46 bisher zur Personalzufriedenheit befragten Schweizer Alters- und Pflegeheimen.

Roland Bürki

Seit zehn Jahren engagiert sich die terzStiftung für ein selbstbestimmtes, aktives Leben im Alter. Auf welche Weise, zeigt ein Blick in deren Homepage: «Die terzStiftung ermittelt Bedürfnisse, lanciert Kampagnen und führt Projekte zur Schaffung generationengerechter Lösungen.

Sehr grossen Wert legt die Stiftung auf Befragungen von Bewohnern und Mitarbeitenden in Alters- und Pflegeheimen, die nicht nur ein wertvolles Instrument zur Qualitätssicherung seien, sondern Anlass gäben, die Ergebnisse wertschätzend nach innen und aussen zu kommunizieren. «Im Juni dieses Jahres fassten wir den Entschluss, uns mit einer Befragung der Mitarbeitenden einen Überblick über ihre uns sehr wichtige Zufriedenheit zu verschaffen», begründete Daniel Neuenschwander, Leiter des APH Stäglen, gegenüber dem Wochenblatt den Auftrag für eine Befragung der Mitarbeitenden. Dies sei im Übrigen auch eine Vorgabe der Richtlinien von «Qualivista», welche die Qualitätsstandards für die Alterszentren und Pflegeheime der Nordwestschweiz definieren. Vor einer Woche konnten sich nun alle Mitarbeitenden und das Heimleitungsteam von Dr. Thomas Meyer, Leiter Wissenschaft, Forschung und Entwicklung bei der terzStiftung, ausführlich über die Auswertung orientieren und gleich mal auch richtig überraschen lassen.

«Musste nach Negativem suchen»

«Es ist mit einem Total von 8,7 Punkten bei einem Maximum von 10 Punkten das beste Ergebnis aller 46 bisher von der terzStiftung getätigter Befragungen zur Mitarbeiterzufriedenheit in Alters- und Pflegeheimen, sieht man von den 8.8 Punkten in einem familiär geführten Haus ab», verkündete Meyer ein Spitzenergebnis. Dieses im Vergleich mit dem Durchschnitt von 7,5 Punkten aller bisheriger gleicher Personalbefragungen. Einen «sehr guten Wert» attestierte er auch einem Rücklauf von 76 Prozent der 50 versandten Fragebogen, die in eine Weiterempfehlungsquote von kumuliert 96 Prozent für das Heim mündeten. «Hier im Stäglen stimmt alles», meinte der Präsentator, als er im Detail über die Zufriedenheit allgemein, die Zufriedenheit im Team, die Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen und die Zufriedenheit mit den Leistungen orientierte, alle im Bereich von 8,6 bis 8,8 Punkten. «Ich musste förmlich was Negatives suchen», meinte Meyer mit Blick auf eine nicht immer mögliche Weiterbildung oder die Klagen über den Umgang von Fachkräften mit weniger qualifizierten Mitarbeitenden.

Dass die Heimleitung solchen Punkten nachgehen und zudem 2019 auch die Heimbewohner befragen lassen will, quittierte Meyer mit Freude: «Befragungen sind nicht immer folgenlos.» Am Ende war der Beifall der Mitarbeitenden gross, als da auf dem terzLabel zu lesen war: «Damit zeichnen wir das erfolgreiche Bestreben des Alters- und Pflegeheims Stäglen aus, als Arbeitgeber die Führungsqualität und die Förderung der Mitarbeitenden laufend zu verbessern sowie die Stimmung im Team, die Arbeitsbedingungen und die Beziehungen zu den Bewohnenden zu pflegen, gründlich zu kennen und auch laufend zu verbessern.»

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