Witterswil
26.02.2020

Dauer-Grossbaustelle wird zum Lieblingssujet

<em>Einheimisch: </em>die Schnitzelbankgruppe Wöschwyber. Fotos: Bea Asper
<em>Lassen das Dorfgeschehen Revue passieren: </em>die Zwei Mimösli.<em/>

Einheimisch: die Schnitzelbankgruppe Wöschwyber. Fotos: Bea Asper

<em>Einheimisch: </em>die Schnitzelbankgruppe Wöschwyber. Fotos: Bea Asper
<em>Lassen das Dorfgeschehen Revue passieren: </em>die Zwei Mimösli.<em/>

Lassen das Dorfgeschehen Revue passieren: die Zwei Mimösli.

In Witterswil präsentierte sich das närrische Vergnügen mit Highlights aus der Basler Fasnacht.

Von: Bea Asper

Die Witterswiler Fasnacht hat die hohen Erwartungen einmal mehr übertroffen. Am Schmutzigen Donnerstag konnte sich das Komitee über einen fulminanten Auftakt des närrischen Treibens freuen. Der Schülerumzug brachte die schönsten Farben auf die Bahnhofstrasse. Und diese verwandelte sich im Verlauf des späteren Nachmittags zum grossen Festplatz mit sehr gut besuchtem Guggenkonzert und ausgelassener Stimmung bis tief in die Nacht. Letztlich war die Bahnhofstrasse mit ihrer Dauer-Gross-baustelle zum Lieblingssujet der diesjährigen Fasnacht geworden, die Sanierungsarbeiten und kreativen Neugestaltungen kamen am grossen Umzug vom Samstag mit aufwendigen Wagenkonstruktionen zum Ausdruck und bekamen in den Schnitzelbänken die verdiente Aufmerksamkeit. So sangen die Zwei Mimösli:

«Die Aint het eh Splin, der Ander eh Idee / Denn plötzlich eh Erlüchtig – Juhee / Weles Trottoir nimmsch? / Die Froog, die bringts / Begeischteret isch d Sujet-Kommission / Der Waggis zeigt, was ähr haltet vo dere Vision.»

«Hesch eh Jubiläum und eh Fescht / Denn wotsch sy eifach der Bescht / So au d Leimentaler-Buebe / Und daas sin keini Rueche / Eh CD wird brennt und verkauft / Doch nur der Maruschka yhri Schnurre lauft.»

Die Schnitzelbanksänger Zwei Mimösli, aber auch die einheimische Schnitzelbankgruppe Wöschwyber sorgten dafür, dass das letztjährige Dorfgeschehen auf die närrische Art und Weise Revue passieren konnte und dass die Wechsel im Gemeinderat kommentiert wurden. Mit zahlreichen Gastformationen aus den umliegenden Dörfern, aber auch aus der Stadt Basel und insbesondere mit der fasnächtlichen Tradition von Ross und Wagen kamen die Witterswiler in den Genuss eines wunderbaren Cortège.

Die Belebung der Dorffasnacht ist nur einer von vielen kulturellen Anlässen, die dem Dorfleben von Witterswil derzeit ein sehr reichhaltiges Programm schenken. So dürfen sich die Leimentaler nebst den alten Bräuchen in diesem Jahr neu auch auf gelegentliche musikalische Leckerbissen im «Landhaus» freuen, erfuhr man in der Kulturbar Corbeau. Unter dem Titel «Music makes Witterswil a better place» darf man am 28. März gespannt sein auf Of Tides And Tunes, am 20. Juni auf Pink Pedrazzi, am 5. September auf UG Five und am 14. November auf X-Bluesive.

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