Schule in Burundi schreibt Erfolgsgeschichte

Anlässlich eines Gottesdienstes in der katholischen Kirche Breitenbach informierte Imelda Ackermann über den erfolgreichen Werdegang der Schule in Mugaranzura. Célestin Simbanduku, Initiator des Projektes, hat den Gottesdienst zelebriert.

Drei Hauptpersonen: (v. l.) Kaspar Sutter, Imelda Ackermann und Célestin Simbanduku.Foto: Martin Staub
Drei Hauptpersonen: (v. l.) Kaspar Sutter, Imelda Ackermann und Célestin Simbanduku.Foto: Martin Staub

Zusammen mit Berno Haberthür hat Imelda Ackermann, mitverantwortlich für dieses Projekt, vor einigen Wochen das Dorf in Afrika besucht. In den bald zwanzig Jahren — die Schule wurde 2007 eröffnet — hat sich das Schulprojekt erfolgreich entwickelt. Der damalige Pfarrer Célestin Simbanduku, der in Burundi in dieser Region aufwuchs und die Verhältnisse in diesem armen Land bestens kannte und kennt, hat das Schulprojekt in Mugaranzura initiiert. Sein wiederholter Aufruf während seiner Zeit als Breitenbacher Pfarrer (1998 bis 2012) fand bei der Bevölkerung Gehör. Die zahlreichen und grosszügigen Spenden gingen direkt an den Initiator. Dieser verwaltet das Geld bis heute selbst. Die Spenden reichten bald aus, um mit dem Vorhaben zu starten. «Die damals rund 300 Schülerinnen und Schüler zeigten sich fleissig und erreichten teilweise sogar Uni-Abschluss», erklärte Imelda Saladin, die anhand einiger Fotos die Entwicklung der Schulgebäude und der Schule in diesen 18 Jahren dokumentierte. Heute werden hier in den neun Schulräumen rund 700 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

«Natürlich werden in dieser Zeitspanne gewisse Reparaturen und Renovationen fällig», erklärte Imelda Ackermann, die einige Mängel im Bild dokumentierte. Inzwischen wurden die Böden in den Zimmern neu gemacht, Pulte repariert und alle neun Schulzimmer, inklusive Kirche und Lehrerwohnheim, frisch gestrichen.

Über die Spendenfreudigkeit der Breitenbacherinnen und Breitenbacher zeigte sich auch Kaspar Sutter, seit 17 Jahren Präsident des Kirchenrates, erfreut. «Das Besondere am Burundi-Projekt ist, dass das gesamte Spendengeld dem eigentlichen Zweck zugutekommt, verwaltet durch Pfarrer Célestin persönlich», erklärte er. Nur so könne man sichergehen, dass jeder Franken zu hundert Prozent der eigentlichen Sache zukommt.

Dass auch weiterhin Spenden willkommen seien, machte Imelda Ackermann deutlich. «Erst mit einem Kindergarten wäre die Schule komplett. Vom Kindergarten bis zur 9. Klasse wären dann alle unter einem Dach», sagte sie.

Célestin Simbanduku lebt heute in der Region Thierstein, pendelt aber öfter in sein Heimatland, um bei seinen Projekten vor Ort zu sein. In Breitenbach ist der 61-Jährige in einem kleinen Teilzeitpensum angestellt und hält zwei- bis dreimal pro Monat Gottesdienst.

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