Tour de Suisse
10.04.2019

«Wir erleben eigentlich zwei grosse Radsportfeste in einem»

Voll im Fahrplan: Marc Rüdisühli und Christoph Jenzer freuen sich auf die anstehende Neuauflage des Tour-de-Suisse-Spektakels im Birseck.  Foto: ZVG

Voll im Fahrplan: Marc Rüdisühli und Christoph Jenzer freuen sich auf die anstehende Neuauflage des Tour-de-Suisse-Spektakels im Birseck. Foto: ZVG

Das Birsecker Gastspiel der diesjährigen Austragung der Tour de Suisse rückt immer näher. Zehn Wochen vor diesem Radsportspektakel vom 18. und 19. Juni in Arlesheim und Münchenstein hat sich das Wochenblatt mit Marc Rüdisühli und Christoph Jenzer vom lokalen Event-OK über die Vorbereitungen unterhalten.

Thomas Kramer

Wochenblatt: Nach 13 Jahren macht die Tour de Suisse wieder Halt im Birseck. Parallel zum sportlichen Teil wird erneut ein veritables Volksfest auf die Beine gestellt. Wer steckt dahinter?

Marc Rüdisühli: Es ist die IG Radsport Nordwestschweiz, die als lokales OK für die Eventplanung verantwortlich ist. Mit so grossen Kisten haben wir Erfahrung, organisieren wir doch jedes Jahr auch das Bikefestival Basel auf dem Schänzli. Wie vor 13 Jahren wirkt auch Christoph Jenzer, der damalige OK-Chef, mit und auch bei den Behörden und Gemeinden dürfen wir auf bekannte und erprobte Kontakte zählen.


Welches sind in den laufenden Vorbereitungen die grössten Herausforderungen, die zu bewältigen sind?


Christoph Jenzer: Die Koordination der vielen verschiedenen Aufgaben und unterschiedlichen Ansprechpersonen ist sehr anspruchsvoll: Wenn die Tour am Dienstag, 18. Juni, anrollt, muss alles parat sein: eine funktionierende Infrastruktur, eine absolut verlässliche Verkehrssicherheit, geregelte Publikumsströme, klare Kommunikationswege und vieles mehr. Und das alles darf der Besucher gar nicht merken: Er soll einfach ein unvergessliches Radsportspektakel und Volksfest geniessen können.


In welcher Hinsicht bestehen die grössten Unterschiede zwischen dem Tour-de-Suisse-Event im Jahr 2006 und der diesjährigen Austragung?

Marc Rüdisühli: In sportlicher Hinsicht ist die Streckenführung nahezu identisch. Dank der attraktiven Zusatzschlaufe hinauf auf den Dorneckberg fahren die Radcracks erneut zweimal durchs Ziel auf der Talstrasse in Arlesheim. Neu ist, dass wir gleich am Folgetag, also am Mittwochmorgen, den Start zur nächsten Etappe auf dem Areal von Primeo Energie (vormals EBM) in Münchenstein veranstalten dürfen. Wir erleben eigentlich zwei grosse Radsportfeste in einem. Die Profis können hautnah sowohl beim Zielsprint wie auch bei den letzten Startvorbereitungen erlebt werden. Das ist schon sehr toll und aussergewöhnlich!


Welches sind nebst dem sportlichen Teil aus Ihrer Sicht die Highlights an diesen zwei Tagen? Können Sie schon etwas verraten, was dem Publikum auf dem Festgelände geboten wird?

Christoph Jenzer: Auf das Publikum warten an beiden Tagen und Örtlichkeiten sehr attraktive Zuschauerbereiche. In Arlesheim errichten wir mit der Beteiligung des lokalen Gewerbes und den Vereinen ein Festgelände mit über 50 Verpflegungs- und Ausstellerständen. In Arlesheim wie auch in Münchenstein gibts tolle Aktivitäten für die ganze Familie, wie beispielsweise ein Pumptrack oder ein Skybike. In Münchenstein stehen die Chancen am besten, den Profis für einmal hautnah über die Schultern zu schauen und bestenfalls ein Selfie mit seinem Idol zu ergattern.

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