Aesch Pfeffingen
18.01.2023

Artisten wollen hoch hinaus

Vom Sport angefressen: Raoul Stebler nutzt seine langjährige Erfahrung im Sport für seinen Tätigkeit als Coach im Zirkus. Foto: zVg

Vom Sport angefressen: Raoul Stebler nutzt seine langjährige Erfahrung im Sport für seinen Tätigkeit als Coach im Zirkus. Foto: zVg

Der Pfeffinger Raoul Stebler trainiert seit neun Jahren Artisten im Jugend Circus Basilisk. Für die diesjährige Schleuderbrett-Nummer hat er mit drei Jugendlichen ein Crowd­funding gestartet.

Von: Jeannette Weingartner

Egal ob Breakdance, Squash oder Parkour: Der Pfeffinger Raoul Stebler ist vielseitig sportlich unterwegs. Seine langjährige Erfahrung im Sport nutzt der 26-Jährige, um Kinder und Jugendliche im Jugend Circus Basilisk zu trainieren. Der Pfeffinger hat als Jugendlicher mit Breakdance angefangen und hat jahrelang in Aesch, Arlesheim und Reinach getanzt. Später ist er bei Tanzshows aufgetreten und stand in Tanzschulen als Trainer im Einsatz. Obwohl er kaum noch Shows bietet, ist er immer noch sportangefressen: Aktuell macht er Parkour, spielt Badminton oder ­Padel-Tennis mit Freunden und ist ­Präsident des Sportvereins Calisthenics beider Basel.

Seit 2014 unterstützt er als ehrenamtlicher Trainer Jugendliche bei der Umsetzung von akrobatischen und tänzerischen Auftritten in der Manege des Jugend Circus Basilisk. Jeweils im Sommer können die jungen Artistinnen und Artisten Wünsche anbringen, welche Nummer sie für die kommende Saison ins Programm aufnehmen möchten. Bisher hat Stebler Showeinlagen mit dem Trampolin, Partnerakrobatik und Breakdance einstudiert.

Schrauben und Salti in der Luft

Im letzten Sommer wollten drei Jugendliche im Alter von 14 bis 16 das Schleuderbrett für die Auftritte im Sommer 2023 aufleben lassen – dazu wurde Stebler als Coach angefragt. Mit dem Schleuderbrett, das wie eine Art Wippe funktioniert, können zwei oder mehr Artisten sich gegenseitig in die Höhe katapultieren. Dabei werden im Flug Schrauben und Salti ausgeführt.

«Die Nummer mit dem Schleuderbrett gibt es im Circus Basilisk schon lange, sie wird aber nicht in jedem Jahr aufgeführt», erklärt Stebler. Dementsprechend sei das Brett nun etwas in die Jahre gekommen. Aktuell könne das Training nur in einem eingeschränkten Rahmen stattfinden: «Die Jugendlichen können ihr Potenzial nicht voll ausschöpfen, vor allem in Punkto Höhe.»

Da auch die in die Jahre gekommenen Matten, die rund um und unter dem Brett aufgestellt werden, ersetzt werden mussten, ist das Budget für die Schleuderbrett-Nummer bereits ausgereizt. Um trotzdem an ein neues Brett zu kommen, haben die drei Jugendlichen gemeinsam mit Coach Stebler ein Crowdfunding gestartet. Unter dem Motto «Jede Stutz bringt uns e Stück witer ind Luft» sammeln die Turner Spenden, um das 10000 Franken teure Turngerät zu finanzieren.

«Bereits über die Hälfte des Kaufpreises ist zusammengekommen», freut sich Stebler. In den 10000 Franken seien nicht nur der Kaufpreis des handgefertigten und weltweit erprobten Bretts enthalten, sondern auch die Kosten des Transports von Schweden in die Schweiz, erklärt er. Im besten Fall reicht es, um das Brett vor den Auftritten in den Sommerferien in Betrieb zu nehmen.

Raoul Stebler möchte auch in Zukunft weiterhin im Circus Basilisk als Trainer mitarbeiten – und hofft, dass dank einem neuen Schleuderbrett auch die Akrobatiknummer im Programm bleiben kann.

Jugend Circus Basilisk: circusbasilisk.ch/

Spenden möglich unter ibiy.net/miesgoat-schleuderbrett

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