Aesch Pfeffingen
30.11.2022

Brennpunkt Gemeindewiese

Um dieses Stück Land geht es: Der Initiator der geplanten Pfeffinger Streetworkout-Anlage, Daniel Winzenried, vor der Gemeindewiese am Mettliweg. Foto: Benedikt Kaiser

Um dieses Stück Land geht es: Der Initiator der geplanten Pfeffinger Streetworkout-Anlage, Daniel Winzenried, vor der Gemeindewiese am Mettliweg. Foto: Benedikt Kaiser

Baut Pfeffingen eine Streetworkout-Anlage auf die Gemeindewiese beim Mettliweg, wo der Seniorenrat Aesch-Pfeffingen gerne Alterswohnungen hätte?

Von: Benedikt Kaiser

Kommende Woche stimmt die Pfeffinger Gemeindeversammlung darüber ab, ob sie den vom Gemeinderat beantragten Brutto-Investitionskredit von 110000 Franken für die Realisierung einer Streetworkout-Anlage auf der Gemeindewiese beim Mettliweg genehmigen möchte. Was auf den ersten Blick harmlos aussieht, könnte spannend werden. Der Seniorenrat Aesch-Pfeffingen ist nämlich der Überzeugung, dass es sich bei der Gemeindewiese um den «einzig möglichen Standort für Alterswohnungen in Pfeffingen» handle. Ihm ist die Street­work­out-Anlage oder vielmehr der geplante Standort daher ein Dorn im Auge (das Wochenblatt berichtete).

«So gut kenne ich mich mit den Pfeffinger Verhältnissen noch nicht aus», lacht Daniel Winzenried, Initiator der Pfeffinger Streetworkout-Anlage, auf den potenziellen Zündstoff der Anlage angesprochen. Winzenried, der erst seit eineinhalb Jahren in Pfeffingen wohnt, sieht in der Anlage eine unkomplizierte Möglichkeit für Gross und Klein, sich sportlich zu betätigen. Gerade während ­Corona habe man gesehen, wie wichtig Freiluft-Aktivitäten seien. «Sport hilft einfach.»

Die Gemeindewiese sieht Winzenried als möglichen Standort für die Street­workout-Anlage: «Das Land gehört der Gemeinde, bietet genügend Platz und wird momentan nur bescheiden genutzt.» Eine Streetworkout-Anlage direkt vor den Haustüren der Pfeffinger Bevölkerung könne zudem dazu beitragen, dass die innere Willensschwäche, die einen vom Training abhalte, einfacher überwunden werden könne. Dies sei auch der Unterschied zu der bestehenden Street­workout-Anlage beim Löhrenacker: «Der Weg zum Löhrenacker und zurück ist – gerade als Jogger – nicht zu unterschätzen», weiss Winzenried augenzwinkernd aus eigener Erfahrung zu berichten.

Populäre Trainingsform

Streetworkout, also das Fitnesstraining mit eigenem Körpergewicht in der Natur, boomt. Die bestehenden Anlagen in den umliegenden Gemeinden von Pfeffingen wie Aesch, Reinach oder Arlesheim werden rege genutzt. Die Möglichkeit, spontan und – abgesehen von ein paar Metallstangen – ohne Hilfsmittel ganz nach individuellem Trainingsstand frei trainieren zu können, macht Streetworkout für Sportbegeisterte offenbar sehr attraktiv. Die geplante Pfeffinger Anlage orientiert sich in ihrem Erscheinungsbild und ihrer Grösse von rund 120 Quadratmetern stark an den bestehenden Anlagen der umliegenden Gemeinden.

Stohler plädiert für Annahme des «niederschwelligen Angebots»

Gemeindepräsident Sven Stohler hofft, dass die Pfeffinger Gemeindeversammlung den Kredit für den Bau der Anlage genehmigen wird: «Die Streetworkout-Anlage ist eine niederschwellige Möglichkeit, der Bevölkerung etwas zu bieten.» Durch das Austauschtreffen im September 2021 mit Anwohnern und interessierten Personen habe man gewisse Zweifel etwa bezüglich der Lärmemissionen mit Hinweis auf die Anlagen der anderen Gemeinden ausräumen können. Als Gemeindepräsident weiss Stohler selbstverständlich, dass der Standort auf der Gemeindewiese vom Seniorenrat Aesch-Pfeffingen nicht goutiert wird. Er hält es aber für verfehlt, die Abstimmungsfrage über den Investitionskredit für die Streetworkout-Anlage mit den Ideen zur Nutzung der Gemeindewiese des Seniorenrats zu verknüpfen: «Bei der Streetworkout-Anlage handelt es sich im Gegensatz zu den Plänen des Seniorenrats um ein konkretes Projekt.» Im Rahmen der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember wird sich zeigen, ob die Pfeffinger Bevölkerung der Argumentation Stohlers folgt.

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