Liesberg
11.10.2017

Rätsel und Geheimnisse im Koffer

Im Brass-Fieber: Schlusskonzert der Lagerteilnehmer. Fotos: Jürg JeanlozMusikantinnen am Cornet: Vorne Vanessa Linz, die gesuchte Person X.

Im Brass-Fieber: Schlusskonzert der Lagerteilnehmer. Fotos: Jürg Jeanloz

Musikantinnen am Cornet: Vorne Vanessa Linz, die gesuchte Person X.

Einmal mehr bedeutete die Lagerwoche in Sörenberg nicht nur musikalische Ausbildung, sondern auch Spiel, Spass und Pflege der Freundschaft. Die 40 Jungmusikanten mussten anhand vieler Indizien die mysteriöse Person X ausfindig machen.

Jürg Jeanloz

Mit jugendlichem Elan und musikalischer Begeisterung empfingen vierzig Jugendliche die Gäste zum Schlusskonzert in der Mehrzweckhalle Seemättli in Liesberg. «Spirit of Brass» lautete symbolhaft das erste Stück, das unter der Leitung von Martin Schaad leicht und beschwingt serviert wurde. Gleich darauf eine gekonnte Schlagzeugeinlage, die neun Drummer-Burschen lautstark zum Besten gaben. Fans, Mamis und Grosseltern spendeten den Jungs langen Applaus, den sie auf der Bühnenkante entgegennahmen. Weil alles so rassig und dynamisch daherkam, liess die Jumu-Band gleich noch den Marsch «Star Lake» folgen, der so richtig einfuhr.

Wer ist die mysteriöse Person X, die es im Lager zu entlarven galt? Michael Franz machte es äusserst spannend, indem er diejenigen Jugendlichen absitzen liess, die nicht den Eigenschaften der rätselhaften Gestalt entsprachen. Also diejenigen, die keinen A im Vornamen haben, schwarze Haare besitzen, den Millenniumswechsel erlebten usw. Zuletzt blieb die blonde Vanessa Linz stehen, in deren Hausschuhe der Schlüssel zum rätselhaften Tresor versteckt wurde. «Philipp Meier hat ein geniales Rätsel ersonnen, das die Jugendlichen ordentlich auf Trab brachte», meinte Lagermami Manuela Schaad. Sie hätten alle eine tolle Woche verbracht, ohne Krankheiten und aussergewöhnliche Vorfälle. In der Pause spielte das Lager-Ensemble Brass-On in schwarzer Kleidung, grünen Hosenträgern und weissen Handschuhen ein kurzes, aber lebhaftes Ständchen.

Unter der Leitung von Michael Franz wurde schliesslich noch der Gassenhauer «Mission impossible» aufgefahren, der für das 36. Jumu-Lager zum Motto gemacht wurde. Mysteriös und aufregend war auch das Medley «Best of James Bond» mit den Hits «Goldfinger» und «Moonraker». Richtig Leben in die Bude brachte schliesslich die Dirigentin Jenny Tauder, die mit «Skyfall» und «Jubel» die Jungmusikanten so richtig auf Touren brachte und die Gäste zum Klatschen und Schaukeln animierte. Ein unvergesslicher Abend zum Abschluss der Lagerwoche.

update ag