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26.04.2012

Laufen nur noch Aussenseiter

Fussball

Nach der doch blamablen Vorstellung bei der Heimniederlage gegen Schlusslicht Franches-Montagnes steht Laufen am Sonntag in Allschwil vor einer schwierigen Ausgangslage.

Edgar Hänggi

Das Beste für Laufen nach der Pleite gegen das «Schlusslicht» aus den Freibergen ist, dass sich in der Rangliste die Situation nicht verschlimmert hat. Diese Feststellung alleine zeigt, in welche Richtung es bei den Laufentalern in diesem Frühling geht. Statt dem Erreichen des Saisonzieles – Rang vier – schaut man jetzt Runde für Runde auf den zweiten Abstiegsplatz. Mittlerweile befinden sich die Laufner auf Position zehn. Da zwischen Rang 12 (Allschwil) und fünf (Courtételle) lediglich sechs Punkte Differenz bestehen, ist eine rasche Verbesserung oder Verschlechterung für all diese Teams möglich. Berücksichtigt man jedoch die aktuelle Formkurve, ist damit zu rechnen, dass es vor allem für Laufen und Therwil noch weiter nach unten gehen dürfte. Beide müssen jetzt nebst der eigenen Situation auf Oberdorf schielen.

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Allschwil, Moutier, Black Stars – dies das kommende Programm Laufens. Kein Wunder, meint Trainer Mario Ritter, dass sein Team künftig nur noch Aussenseiter sei. Schlimmer noch: «Ich rechne am Sonntag nicht mit einer Trotzreaktion meines Teams.» Er versuchte am Samstag mit diversen Systemumstellungen der Gangart eine Wende zu geben – erfolglos. Für ihn stimmt es bei einer Mehrheit nicht an der Einstellung. «Viele überschätzen sich und wissen noch immer nicht, um was es geht. Wir reden immer davon, dass man doch endlich das vorhandene Potenzial abrufen müsse und so in Punkte umsetzen sollte.»
Und Ritter fügt hinzu: «Wir haben wohl gar nicht mehr Potenzial.» Laufen holte in der Rückrunde aus sechs Partien drei Punkte und wartet weiter auf den ersten Sieg. Dagegen steht die Punkteausbeute bei Allschwil bei 14 Zählern. Da muss wirklich nicht überlegt werden, wer am Sonntag (15 Uhr) als Favorit ins Regionalderby geht.

Der ganze Bericht steht im aktuellen Wochenblatt Nr. 17.

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