Dieb therapiert Psycho-Fälle
Mit der Komödie «De Neurose-Kavalier» will die Theatergruppe Blauen vor allem eines: die Besucher zum Lachen bringen. Morgen Freitag, 13. April, ist in der Mehrzweckhalle Blauen Premiere.
Martin Staub
Seit November ist die Theatergruppe Blauen unter dem neuen Regie-Team Tamara Jeisy und Romy Diehl daran, diese weltbekannte – auch schon verfilmte – Psycho-Komödie einzuüben.
Unzählige Verwicklungen sorgen in diesem Stück für köstliche Situations- und Wortkomik. Es kommen Personen zum Zug, die haben einfach «E Eggä ab». Ein Osterhase, der stiehlt, zum Beispiel (Markus Neuenschwander), und der als stellvertretender Ersatzdoktor die verrücktesten Psycho-Fälle therapiert. Oder eine reiche Witfrau (Ruth Höfler), die klaut wie ein Rabe. Oder ein verklemmter Buchhalter (John Diehl), der den Elvis-Kult wieder aufleben lässt. Eine frustrierte Bestsellerautorin (Marina Constantini) mit einem Vater-Tick oder eine depressive Kriminalkommissarin (Nadia Schwyzer). Alle werden später aber als vom Wunderdoktor als geheilt entlassen. Eine verliebte Sekretärin (Pia Cueni) und ein seriöser Nervenarzt (Bruno Frossard) komplettieren das Ensemble. Mehr zum Inhalt sei hier jedoch nicht verraten. Wer diese aberwitzige und turbulente Komödie im Detail kennen lernen möchte, ist an einer der Theateraufführungen dabei. Dies lohnt sich schon wegen gewisser musikalischen Einlagen gegen Ende der Vorstellung, welche die gelungene Heilung eines verklemmten Buchhalters bestätigen.
Der Turn- und Sportverein sowie die Feldschützengesellschaft Blauen stehen in der Mehrzweckhalle wie gewohnt mit kulinarischen Höhepunkten bereit. Auch wartet das weit über die Grenzen bekannte Blauner Kuchenbuffet auf viele Geniesser. Der Reingewinn dieser «Sparte» kommt dieses Jahr übrigens der Stiftung Sternschnuppe zugute.
Die Theatergruppe Blauen freut sich auf zahlreichen Besuch und heisst unter dem Motto «z Blaue isch Theater» alle herzlich willkommen. Und das Beste zum Schluss: Einige Plätze sind an diesem Wochenende noch zu haben, wie das Wochenblatt aus sicherer Quelle erfahren konnte.


