An der Obstausstellung Äpfel mit Birnen vergleichen

Im Zweijahresrhythmus lädt der Obst- und Gartenbauverein zur Obstsortenausstellung ein. Am letzten Samstag und Sonntag öffnete Präsident Anton Flury und seine fleissigsten Mitglieder die zwölfte Präsentation in der Aula des Schulhauses Röschenz.

Ausstellung mit Beratung:Anton Flury, Präsident des Obst- und Gartenbauvereins Laufental (l.), gibt kompetent Auskunft.   Foto: Martin Staub
Ausstellung mit Beratung:Anton Flury, Präsident des Obst- und Gartenbauvereins Laufental (l.), gibt kompetent Auskunft. Foto: Martin Staub

«Erstaunlich, wie viele Leute sich darum interessieren, was an unseren Bäumen gedeiht», freute sich Flury über die vielen Besucher aus der Umgebung. Der Röschenzer hat erst kürzlich seinen Vorgänger Willy Jermann im Präsidium abgelöst. Der Dittinger hat vor 24 Jahren den Obst- und Gartenbauverein Laufental ins Leben gerufen und diesen dann bis vor Jahresfrist auch präsidiert.
In der Ausstellung konnten rund 50 Apfel- und Birnen-Sorten betrachtet, betastet und auch degustiert werden. «Darunter ganz alte, aber auch einige neue», wie Flury erklärte. Beim Gespräch stellte sich heraus, dass das Bestimmen von Obstsorten selbst für «Spezialisten» nicht immer einfach ist. «Bei einer alten Sorte sehen wir noch immer nicht klar. Wir werden noch x-mal probieren, und diskutieren darüber», sagt er. Chemisch liessen sich Obstsorten nämlich nicht bestimmen.

Unter den rund 50 Mitgliedern des Obst- und Gartenbauvereins sind die meisten Freizeit-Gärtner und -Obstbauern. Anton Flury selbst unterhält einige Dutzend Obstbäume. Die meisten der hier ausgestellten Obstsorten stammten aber von Profis. Vom Fichtenhof der Familie Niklaus in Laufen und vom Brunnenhof der Familie Meier in Metzerlen. Diese beiden Betriebe hätten die meisten Sorten in ausgezeichneter Qualität im Anbau, so Flury.
Präsentiert und zum Verkauf angeboten wurden entsprechend dem Namen des organisierenden Vereins auch viele Gemüsearten. Was die zahlreichen Besucher auch schätzten und fleissig nutzten.

Und weil Obstanbau ohne Bienen ganz einfach unverstellbar wäre, wie Willy Jermann erwähnte, sei auch diesmal der Bienenzüchterverein Laufental mit von der Partie. Honig, Kerzen, Likör und auch Salben, und Tropfen aus der Laufentaler Bienenzucht, fanden hier grossen Anklang. «Wir gehören doch einfach zusammen», sagte der Alt-Präsident lachend.

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