Hofstetten
23.11.2016

Fulminanter Auftakt mit zwei Nonnen

Gelungene Überraschung: Dirigentin Monika Sturm-Schmid und Solistin Fabienne Jäggi eröffnen mit den Circle Singers und 16 Männerchörlern aus Rheinfelden das Konzert als Nonnen aus «Sister Act».Fotos: Martin StaubAlles unter Kontrolle: Die Dirigentin gibt klare Signale mit Handzeichen und Augenkontakt.

Gelungene Überraschung: Dirigentin Monika Sturm-Schmid und Solistin Fabienne Jäggi eröffnen mit den Circle Singers und 16 Männerchörlern aus Rheinfelden das Konzert als Nonnen aus «Sister Act». Fotos: Martin Staub

Alles unter Kontrolle: Die Dirigentin gibt klare Signale mit Handzeichen und Augenkontakt.

Die Circle Singers sindwieder auf Tournee.Dieses Jahr verstärkt durch den Männerchor Rheinfelden. Den Anfang machte der über 70-köpfige Chor in der Kirche Hofstetten.

Martin Staub

Der Überraschungseffekt gelang, als am vergangenen Samstag, Punkt 19 Uhr zwei Nonnen zügigen Schrittes sich vor die bereitstehende Chorformation stellten und sofort loslegten: die eine, Fabienne Jäggi, Solistin, die andere, Dirigentin Monika Sturm-Schmid. Mit einem Medley zu «Sister Act», dem gleichnamigen Film, starteten die Circle Singers ihre diesjährige Konzertserie. Ein repräsentativer Auftakt zu einer anderthalbstündigen Aufführung voller Rhythmus, Melodie und Unterhaltung. Massgeblich unterstützt von einer vierköpfigen Ad-hoc-Band, welche für den nötigen Puls und Background besorgt war. Optisch beeindruckte, ausser den beiden «Schwestern» Fabienne und Monika, die Grösse dieser Formation. Die fast 60 Circle Singers werden bei der diesjährigen Tour mit 16 Herren des Männerchors Rheinfelden verstärkt. So bieten diesmal die Tenöre und Bässe, sonst deutlich in Unterzahl, den weiblichen Alt- und Sopranstimmen punkto Volumen Paroli.

Während die beiden Frontfrauen sich nach dem Eröffnungsspektakel doch für eine Fortsetzung in weltlichem Kostüm entschieden, trat Mitsänger Röbi Rüegg als Moderator vor das Publikum. Wie man ihn kennt, mit Infos zu den nachfolgenden Nummern, aber auch mit seinen auflockernden Sprüchen, um sich dann nach jeder Ansage wieder als Sänger in den Reihen des Chors in Position zu bringen. Das Programm, mit einem Block aus Gospel, aber vermehrt auch mit Titeln aus der Pop-, Musical- und Filmszene, kam abwechslungsreich daher und erfreute das in Hofstetten leider etwas spärlich erschienene Publikum aufs Beste, wie dem jeweiligen Applaus zu entnehmen war. Für die Höhepunkte des Konzertes sorgten die Titel mitSolistinnen-Parts, die Fabienne Jäggibeeindruckend meisterte. Die sechsEpisoden aus einer Jazz-Messe des Komponisten Martin Völlinger mit lateinamerikanischen Rhythmen krönten das spirituelle und vielseitige Konzertprogramm.

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